Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 1 H. (1809)
- Article
- Französische Literatur
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 8)
- Language
- German
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34 Eben so-wenig darf man sie zu jenen ansgeartcren Kindern des geliebten Vaterlandes zählen, die über dasselbe mit Feuer und Schwerdr herfallcn wollten, und sich deßhalb den Hak ihrer Mitbürger und die Verachtung der andern regierenden Machthaber zugezogen haben. Wohl werdet ihr sie aber auf der Bahn der wahren Ehre und des Heldenruhw.-s sindcn, da werdet ihr schm, wie sic ihr B!ur zur gerechten - Derrhctd»gung des Vaterlandes vergießen, und dadurch.. d.leBewunderung ihrer großmüthigen Feinde erregen; auch zeigen sie sich hier als ante Menschm und juisuge Bürger in eben dem Grade, als anderswo, geduldig und ergeben unter dem Joche, das sie beugt. Sollte man auch unter der Voraussetzung, daß das einzige Triebwerk einer monarchischen Regierung Interesse allein scy, nur einen Augenblick anstehen wollen, den Ruhm, welchen eine solche Gercchligkeirshandlung, von so vielen triftigen (Gründen unterstützt, hcrvorbringcn muß, voll dem einträglichen Eewinnste an baarcm Golde, welchen die Regieru::j:n durch die lmgeheucr drückenden Abgaben zichcll, womit sic die Juden belasten, aufwiegen zü lassen: so wird doch jeder einsichtsvolle Kopf leicht einschen, daß eben dieser Dorrhcil für die Finanzen in keinem Betracht mit dem Verlust, den sich der Staat durch diese Sclbsiberaubung des Kunsifleißes einer so betriebsamen zahlreichen Klaffe, wie die Juden sind, zuzicht, in Gleichgewicht gesetzt werden kann. Der größte Theil der europäischen Staaten kann seine Hülfsquellen nicht genug nach Wunsch vcnnchrcn; die Ursache liegt ohne Zweifel in der geringen. Bevölkerung. Würde cs nicht weit ersprießlicher ftyn,