Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 1 H. (1809)
- Article
- Französische Literatur
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 7)
- Language
- German
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33 tlchkeit wieder besuchen dürfen. Eine Nano», deren größter Theil »och solcher besänftigenden Gefühle der Mensch« heil fädig ist» kann nicht verderbt genannt werden, und ist wohl noch im Stande, ctwannige Flecken durch Zeit und heilsame Mittel auszumcrzen, um sich einst im schonsien Lichte zu zeigen. Wem cs wirklich Ernst ist, eine Nation zu würdigen, die» wie schon oft gesagt worden ist, nur ihr eigenes Un« glück allein hcrabwürdigcn konnte, bedenke nur die Rolle, die sie wahrend der französischen Revolution und der berüchtigten Cchrcckcnsregicrung gespielt hat: damals meine ich» als sie durch ihre plötzlich erlangte Freiheit ihren sonstigen frechen Unterdrückern die Spitze bitten konnte. Ich fordre diejenigen auf, die wohl wissen, wie sehr der gemeine Haufen geneigt ist, von einem Extreme zum andern;n springen, und daß auch die friedlichsten Herzen durch Verfolgung zur Rache gereizt werden können, mir zu sagen, ob sich den Juden unter einem gerechteren Vorwände eine günstigere Gelegenheit hatte darbitten können, sich unter die wükhende Menge zu mischen» oder sich an ihre Spitze zu stellen, um sich für die bisher erlittene Schmach und Mißhandlungen der vorigen Regierung mit zerstörender Hand zu rächen: doch man entrolle jcneAnnalcn, worin die Namen der Anhänger der schändklchcn Regierung der Dcecmviri aufgezcichnet stehen: und findet man einen der Männer darin, denen ihre drückende Lage dazu hatte einen Schcingrund geben können, so überlasse ich sie alle ohne Widerrede dem unglücklichen Schicksale, das sie nicderbengk.. Ji. Iahrg. Band. C