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Sulamith · 1808-01-01 · 1 Bd. 6 H. (1808) · p. Seite 404

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
1 Bd. 6 H. (1808)
Article
Über Massora und Massoreten
Date
1808-01-01
Page
Seite 404 (sequence 9)
Language
German
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Hinschcidcn für ihre Nachkommen hinterlassen haben. An diese wichtigen Dcgcbcnhcitcn knüpfte er endlich seine Zeitgeschichte an, die dm Grund der Nationalwcrdung der Zsraelucn enthielt. Hier sind nun moralische Lehren,- Gesetze und Verordnungen, die sich auf jene wunderbaren Ereignisse stützen und zu dem reinen Glauben an ein höchstes Wesen mittelbar führen, weislich und zweckmäßig eingcwcbt. Staats-und bürgerliche Gesetze, Tugcndlchrcn, diätischc Ncgeln, pricstcrliche und obrigkeitliche Einrichrungen, Dcrhaltungsrcgeln in friedlichen und kriegerischen Dcrhältuissen, alles dies wird auf die einfachste unzweideutigste Art bestimmt, um die Glückseligkeit der Nation zu befestigen. Zuletzt wiederholte Moses alle göttliche Gesetze mit mancher Einschränkung und Verbesserung» wo« l'ci er alles mit Warme und Beredsamkeit vortrug und mit einem innig gerührten Herzen zu seinem Volke redete. Endlich besiegelte der göttliche Moses das Gesetzbuch mit einem Dercidiguugcüedr, das in dem erhabensten Dichtcrvorrrage die wichtigsten Verkündigungen der Zukunft in sich verbarg, und nachdem er in ftgenreichcn Worten von seiner Nation, die er nun cu>..u treue» Anführer übergeben hatte, Abschied nahm, endigte er sein großes Erdenlebeu, in dem ruhige>r und stillen Dcwnßtscyn, dorr einer ewigen Belohnung für seine hohen Tugenden kheilhaftiz zu werden. Es laßt sich nicht denken, daß Moses bei der eigenhändigen Ucbcrgabe dieses schriftlichen Gesetzbuches an die Aclrcsicn und Priester, seine Vertraute», nicht zugleich manchen geheimen Sinn, manche Erklärungen und Dedeutungen, die zur Hähern Verständlichkeit »cihig sind, münd«

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