Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1808)
- Article
- Über Massora und Massoreten
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 403 (sequence 8)
- Language
- German
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pfänden, und ihr Tcmühm sich zu verberge» 1 Welche Simplicitat und wie wahr! — *) Nachdem mm Wests die ersten und wesentlichen Hauprstücr'c eines bcruhigcndcil Glaubens in das unbefangene Gcmürh geführt, nachdem er Völkerkunde und geographische Vcschreibungcn geliefert, manche Erscheinungen, als Erfindungen tucnschlichcr Werke, die Verderbtheit des ersten Menschengeschlechts, große Revolutionen der Erde, den Ursprung der Sprache und die Völkcrzcrstrcunngcn historisch beschrieben hatte, geht er nun zu der für sein Volk wichtigen! Erzählung über, die die Familiengeschichte ihrer Ckammclreru enthielt. Iiu einfachste» historischen Vorträge schilderte er ihre treue Anhänglichkeit an den Gott» dessen Verehrung der Nation empfohlen wird» beschrieb ihren Charakter, ihren frommen Wandel, die Delohnun» gen ihrer Tugenden, die göttlichen Verheißungen des Friedens und deö ewigen Heils für ihre Nachkommenschaft, die weise Lenkung ihrer Schicksale durch die göttliche Vorsehung, die friedliche Ruhe, mit der sie von diesem Pil» gerieben zu ihren Vätern hingcsch icdcn sind, und die stgenvollcn Verkündigungen, die sie bei ihrem ') Meine Absicht ist nicht, aks Interpreter der Schö- ■ psnngsgcsthichre hier nuftrctcn zu wollen. Ich weift, was dazu gehört, biblische Stellen dieser Art richtig zu kommenkiren. Ich wollte nur, als zu meinem Zwecke gehörig, durch einige auffallende Beispiele zeigen, wie der görrlichste aller Gesetzgeber in dem, was er dein Gesetzbuchs voran schickte, den reinen Glauben, der ihm von seinen Ahnen erblich geblieben ist, in de« Herzen seiner Anhänger und Nachfolger z» begründen suchte.