Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1808)
- Article
- Französische Literatur
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 395 (sequence 14)
- Language
- German
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3 9$ gross, gern werden sic sie bringen, wenn cs Rettung des Vaterlandes betrifft, das unser Glück und die Gegenstände unsrer l'ict'c in sich tragt. Die Vcrrheidigung seines Heerdes, seiner Drüder ist unter allen Glaubcnsanhangern die heiligste Wicht, das erste der moralischen und religio» scn Gesetze, und der strengste Rabbiner muß die Wahr» heit dieses Grundsatzes anerkennen. Sollten sich, außer den vorgesthützken Hindernissen, die man in mehreren Werken schon hinlänglich widerlegt hat, in den Irrrhümcrn, worin man die jüdische Religion verwickelt hat, noch wirkliche Gebrauche finden, die sich mit dm geselligen Verhältnissen nicht vertragen, so ist cS gar keinem Zweifel mehr unterworfen, daß auch diese Mißbrauche in Vergessenheit versinken, sobald die Juden sehen, daß man ihnen ihr lang vorcnchaltncs Recht wieder geschenkt hak; denn es ist niemanden unbewußt, daß der Ehrgcitz, sich an die bürgerliche Gesellschaft, zu der man gehört, anzuschmicgcn, schon oft allen Aberglauben und Parthcigcist überwunden hat. Welche Lehrsätze, sagt der Graf Mirabeau, streiten offenbarer gegen die Einrichtungen der bürgerlichen Gesetze, als die des Quackcrs. Er darf nicht zur Dcrthcidigung herbei eilen, sollte auch sein Vaterland von einem beleidigenden Feinde angegriffen werden. Der Eid, eine wesentliche Stütze des Staats unke der Moral, ist in seinen Angen eine sträfliche Handlung. Noch weit mehr als der Jude zeichnet sich der Quaker vor anderen Menschen durch ein Aeußercs aus, das jedem, der sich ihm nahet, die Verschiedenheit seiner Kaste anküru digt, und doch haben sich die Ouäcker und Antibaptisie« E e 2