Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1808)
- Article
- Französische Literatur
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 396 (sequence 15)
- Language
- German
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-96 allenthalben, wo man (i< mit Menschlichkeit und Gerechtigkeit behandelt hat, als nützliche und fleißige Bürger bewahrt. (Der Beschluß folgt.) III. lieber Mastora und Massoreren. (An den Dersasscr des Anfsancs: Ueber die Authcnticitäl der Massora, im 7ten Hefte des crsien Jahrgänger dieser Zeitschrift.) (Beschluß.) A^icht flüchtiges Durchlesen der Bücher des alten Bundes, nicht oberflächliche Kunde der orientalischen Sprachen, Sitten, Lehren und Denkungsart ist hinreichend, uni die hohe Tendenz des göttlichen Gesetzgebers Mosis, seine Motive und seinen Zweck zu kennen und zu bcurrhcilcn. Zweifel und Fragen häufen sich überall dem nngcweihercn Auge dessen, der, ohne Selbstgenügsamkeit der Empfindung und Ahndung, das göttliche Buch nur nach dem äußerit Gewände zu würdigen vermag; aber selbst den unbefangensten Leser lassen manche Steilen nur halb bc- "^ricdrgttr baldwcrmißt er gerade da höhere Sittlichkeit, wo der heilige Gesetzgeber die größte moralische Anregung zu geben geschienen hat; bald scheinen ihm manche Vorschriften übcrfiüßig, wo nicht gar lächerlich und sinnlos. Gründlicheres, tieferes Forschen der sinnvollen Worte, genauere Bekanntschaft mit den Ursitten des Alterthums, mit dem