Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1808)
- Article
- Französische Literatur
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 392 (sequence 11)
- Language
- German
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ZV- Doch wird man mir einwendm: Rechtfertigen nicht der Nationalgelst der Juden, ihr eingewurzelter Charakter, ihre eigene Absonderung von andern Nationen vollkommen die verenge, mir der man bis jetzt gegen sie verfahren hat? Wo gicbt es einen Betrug im Handel, der nicht von rincm Juden erfunden ist? Haben sie sich nicht begierig jedes Handelszweiges bemächtigt, von dem man sie nicht ausgeschlossen bat? Beweiset uns nicht die Weltgeschichte selbst, daß ihr ursprünglicher Charakter Schuld an allen den Grausamkeiten ist, die man gegen sie verübte? Um diese Einwürfe, die beständig in dem Munde unserer Feinde sind, genugsam zu widerlegen, brauche ich nur treu den Dernunftschlüssen des Grafen von Mirabeau zu folgen, und mich auf seine ausdrücklichen Worte, die so lauten,;u berufen: „So zu schließen, hieße nicht anders, „als Wirkung für Ursache halten, oder eine drückende Po- „link durch das Uebel selbst, das sie hervorbrmgr, zu „entschuldigen." — — — Aus.der bürgerlichen Gesellschaft gestoßen, von jedem ehrlichen Gewerbe zurückgcwiescn, darf man sich wundern, daß der Jude jedes Mittel gierig ergreift, das ihn zu einem glänzenden und schnellen Glücke führt? Solche Derhälin.ssc, solche Umstände mußten norhw-enLiger Weise Verderbruß unter ihnen heroerbringm, sie mußten ausarten, und die namllchen Juden, welch: zur Zett des Einbruchs der Barbaren, und sogar bei der Niederlassung der Mauren rn Soanim Maimenidcn, Lbaröanells und Cost rys unter such zahlten, schienen durch jene norhwendize Felge der u:w.'ränd^l^herr Ordnung der Dinge ihre