Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1808)
- Article
- Über die Verbesserung des Judenthums
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 377 (sequence 17)
- Language
- German
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%7T noch unbcdachtlicher und gleichsam auf den Dettel verhcyralhct, durch fortschrcitcude Vermehrung der Armen also dem ganzen Volke zur Last fallt, steuert man kräftigst, indem man ein gewisses Vermögen, odererwiesene Fähigkeit, sich zu nähren, bestimme, um die Erlaubniß zur Hcyrath zu erlangen, und überlasse dieses nicht, wie bisher, dm Juden unter sich, sondern subordinire sie der Polizei. a) Gebiete man, daß «in Hausvater, der mehrere Söhne hat, immer Einen Sohn nur der Handlung, den zweiten der Erlernung eines Handwerks u. f. f. widmen müsse. Da nun aber die vielen der Religion eigcnrhümlichen Hindernisse, dem Handwcrksstand umer der jüdischen Nation das Fortkommen und^Gedeihen sehr erschweren, so müßte zuförderst diesem abgeholfen werden. Man fordere die Rabbinen auf, ihrer Seits alles mögliche zur Erleichterung beizutragen, was sie füglich thnn können, sie müßten nämlich dem arbeitenden Theile der Nation, mehrere Festtage, Halbftste, wcitschichtig — und in großer Versammlung zu verrichtende Gebete entlassen, «. dgl. m. * *). religiösen Ideen und Gebräuchen angefüllt, und ehe sie zur Vernunft reifen, werden sie Haueväter. 4) Können Eltern selten in guten Umständen bleiben, die ihre Kinder zu früh verheyrarhen, ihr Vermögen dadurch schwächen, und sich oft die Erhaltung neuer Familien aufbürde» rc. s) *) Schon iin Talmud findet man dergleichen Dispensationen, weil die angesehensten Gelehrten damals Profesisionistcn jeder Gattung waren. •j-) Die frul>;cuigcn Hevrarhen geboren wenigsten« in de» civiliürrcren jüdischen Gemeinden jetzt wirklich zu den Selrenhciren. A. d. H. N. Iahrg. ,. Band. D d