Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1808)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 314 (sequence 8)
- Language
- German
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tragen seit jener Zeit mehr den Stempel der Humanität, zeichnen sich durch Milde aus, und erkennen im Juden den Mitmenschen. — Dieß ist in zustimmcngedraugttr Kürze t-er Inhalt dieses Kapitels. Alles ist mit historh schen Daten reichlich belegt und die Onellen sind in den Anmerkungen nachgewiesen. Den Beschluß macht eine Angabe der literarischen Hülfsmittel, durch deren Benutzung wir zu einer gründlichen Kennrniß der Lage der Juden in den verschiedenen Landern Deutschlands gelangen kennen. Das zweite Kapitel handelt: von den Verhältnissen, in welchen die Inden in Deutschland, v v r und nach den Zeiten der goldenen Bulle, zum deutschen Kaiser standen. — Seite 106 —150. Es wird nicht nöthig seyn, den Inhalt dieses Kapitels weiter zu entwickeln, da der Vers, den Lesern der Eula m ith schon im elften und zwölften Hefte des vorigen Jahrgangs ein Fragment aus demselben mitgetheilk hat. Doch erscheint auch jenes Fragment hier bedeutend verbessert und erweitert. — Das. dritte Kapitel stellt die Verhältnisse dar, in welchen die Juden zu den verschiedenen S t ä n d c» d e s d e u t sch e n R e i ch s standen. S. rzi — 193. Dis auf die Zeiten der goldenen Dulle besaß der Kaiftr das aUcinrejc, ausschlleßliche-Rechtdcs jüdischen Schutzes als ein kaiserliches Reservatrecht. Dis dahin war es sehr häufig der Fall, daß die Kaiser die Juden ans den verschiedensten Theilen Deutschlands vor ihr Gericht forderten, um auf die Klagen der Fürsten gegen sie zu antworten. Durch die goldene Dulle aber, also