Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1808)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 310 (sequence 4)
- Language
- German
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machen, was sie leider bei ihren Vorfahren nicht mehr! «ngcschehcn machen können. Der Ncrf. würde sich für feine Mühe reichlich belohnt sehen, wenn er diesen Zweck nicht ganz verfehlt hatte. Das Werk selbst zerfallt in fünf Kapitel, denen drei Dogen Beilagen angchangt sind. Das erste ] Kapitel enthalt: allgemeine Betrachtungen! über die Geschichte, Verfolgungen und Schicksale der Juden, besonders inDeutschlau dvon Seite i bis ioj —mit dem Motto aus Racine: Et <]UO l'epvoctie süx Jtiifs I.i haiue envenim.ce? Quelle guerrc inteslinc avon$-i>ous auimeCi Nach einigen allgemeinen Betrachtungen über di« Geschichte der Juden, folgt eine kurze Skizze derselben von dm Zeiten Abrahams bis zu ihrer ersten Ansiedelung in Deutschland. Ba s nage sucht zu erweisen und bringt auch mehrere Zeugnisse an, dass schon zn Kaiser Hadrians Zeiten zu Trier und Cölln Juden ansaßig gewesen sind; ja der durch seine wunderbaren Schicksale, so wie durch seine gründliche, besonders historische Gelehrsamkeit bekannte Rabbi Isaak Abarbanel behauptete, daß schon nach der ersten Zerstörung Jerusalems Juden nach Deutschland gekommen wären, was aber aus guten Gründen widerlegt wird. Andere meinen, daß dir ersten Juden aus Spanien nach Deutschland gekommen waren, als Sisibuthus im I. 614 in jenem Lande den. Befehl gab: „daß alle Inden innerhalb eines Jahres entwe« der die christliche Religion sollten angenommen oder mit