Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1808)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 309 (sequence 3)
- Language
- German
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mc er wie di« seiuigcn -mutze» konnte» standen ihm nun nicht mehr offen» und andere Arbeiten nahmen die Stunde» seiner Muß« in Anspruch. Damit nun aber seine Mühe, nicht ganz verloren scy, brachte er die gesammelten Materialien unter gewisse Rubriken und stellte sie in vorliegender Schrift in einem gedrängten 'Auszug« auf. Vielleicht erspart er dadurch einem künftigen Geschichtschreiber einige Mühe, und lenkt die Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand , der wohl «ine größere Beherzigung verdiente. Aber er hatte auch noch eine andere Absicht bei der Abfassung dieser Schrift. Es regt sich seit einiger Zeit allenthalben ein für die bürgerliche und sittliche Verbesserung der Juden sehr wohltharigcr Geist. Man will diesem armen unglücklichen Volke die so lange vorenthaltcnen Rechte der Menschheit wieder geben, nnd sie Thcil nehmen lasse» an allen Wohlkhatcn des bürgerlichen Vereins. Mit einem warmen Eifer für Mmscheiiwohl und Menschenrechte nehmen sich mehrere Regierungen dieser so lange vcrnacklaßigtcn, gedrückten und verstoßenen Klasse ihrer Untcrthanen an, und edle achtungswcrthe Männer treten als ihre Vcrthcidiger und Fürsprecher auf. An die Reihe dieser würdigen Männer wollte sich der Verfasser auch gern anschlicßen nnd sein Ccherfleiir zur VollbringuiissWüs'löMche^Werkes beitragen. Dadurch, daß er seine» christlimen Mitbrüdcrn zeigte, wie schwer und grausaru sich oft ihre Vater, durch einen mißverstandenen Reügionsciser irre geleitet, an jenen unglücklichen Glaubensgenoffen versündigt haben, wollte er sie ermuntern, durch einen incnschcnfreimdlichcn humanen Sinn wieder gut zu