Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Der Monat Ab
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 214 (sequence 5)
- Language
- German
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sien der G?cmcinbc abgcsrrngm werden. Don dem gelcbr. tcn rrnd würdigen Rabbi, I u d a L e v i, Verfasser des. bekannten philosophischen Buches Cosri rüljrt der erste Zion her; der erhabene lyrische Schwung in demselben bewegte den unsterblichen Mendelssohn, diesen Traucrgesang als ein Muster der Rabbinischen Poesie ins Deutsche zu überftnen, und der verewigte Gelehrte, I. Bing in Metz, würdigte denselben einer französischen Uebersctzung, welche der Herr Senator Eregoire in seinen Anmerkungen ZN dem so berühmten Werke: Hai sur l<; regeneratiun elc. de juifs etc. ausgenommen hat. Nicht minder erhaben und poetisch schön ist das bekannte nErzr ‘‘Ssw , welches den berühmten Tatmudistcn, Rabbi Meyer, zum Verfasser haben soll. Es ist eine Elegie, die der Rabbi über die grausame Handlung eines römischen Tyrannen angcstimmt, der in seiner Wuth die Thora verbrennen ließ. Ich glaube durch eine deutsche Übersetzung derselben der rabbinischenMuse einen Gefallen zu erweisen, so wie die Leser der Sulamith es nicht für unzweckmäßig finden werden, diesem rührenden Gesänge, der noch besonders wegen seines Altcrthums schätzbar ist, hier eine Stelle zu vergönnen. « * «■ Du, die du ein Raub der Flamme wurdest, Blicke freundlich bin auf deine Lieben! Traurcnd liegen sic umher in deinen leeren Hallen, Schmiegen wchmurhsvoll sich in den staubbedeckten Boden, Staunen, ob der morschen Ueberreste Deiner gorrgeweihten Büchcrrollen, Und in trüber Dunkelheit gehüllet, Harren sie des Tageslichtes sehnsuchtSvoL, Das aus weiter Ferne dir und ihnen glänzt» — Hier, auf diesem grauenvollen Orte,