Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Danzig [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 187 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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jj Die jungen Pflanzen der Menschheit, deren Pflege und jl Wartung die Vorsehung unser» Händen anvertraut hat» i! die wollen wir in der Furcht des Herrn erzieh»: Liebe zur I'-. Tugend und Wahrheit wollen wir ihren jungen Herzen «invflanzca; lehren wollen wir sie die Obrigkeit zu ehren, , die Gesetze derselben heilig zu erfüllen» dem Staate die schuldigen Pflichten zu leisten und alle Menschen als Brüder zu lieben: Bescheidenheit soll ihr Schmuck» Unschuld ihres Geistes Zierde seyn! und damit der Saame wohl gedeihe, laßt uns unsere Lehren durch unser eigenes Beispiel bewahren. Dann wird die Nachwelt uns segnen, daß!, wir ihr gute Bäume zogen» die Frucht geben werden zu; ihrer Zeit und der Staat wird auf uns, als auf seine guj, ten Sohne mit Wohlgefallen herab sehn. v: Herr» ter du unser Gott bist, wie du der Gotting serer Vater warst, aus dem Heiligthume erhebt sich uns« Gebet zu dir empor; sey du unsere Stärke, damit wir »rändeln vor dir und deinen Bund halten und deinen Willen thun. Dein Arm, der die Himmel ausspannte und di« Erde gegründet hat, dein Arm-sey der Schutz und d« Schild Napoleons des Großen, des Kaisers der Franzosen» des Königes von Jtalie«, und des Beschützers des Rheinbundes, vollende durch Ihn» was Du durch Ihn ausjüfuhrm in deiner ewigen Weisheit beschlossen hast; durch Ihn bringe einen Seegen über die . Völker, den noch unsere spatesten Nachkommen dankbar genießen mögen! Jehova! der du von deinem Throne herab den Völkern, der Erde ihre Schicksale anstheilst» d« du erhöhest und demüthigefl^