Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Danzig [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 186 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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186 heit war dic Idee davon für sie! — O der Herr ha: großes an uns getha», des sind wir frclid): Darum laßt uns denn auch seinen Dnnd und. sein Zcugmr halten! ZaWunder thut der Herr für uns, des sind wir Herzens froh. (Psalm 126 v. z) Laßt uns von nun an als gute Menschen und als g»:< Bürger Gott fürchten, die Obrigkeit ehren, die Gesetze des Staats halten und unsere Mitbürger, wes Glaubens f: aucb scyn mögen, wie unsre Brüder.lieben. Wenn gcg:;: wattig die Zeit auch hart und eisern ist, so laßt uns me verdoppeltem Fleiß arbeiten, um uns und den Unsrign rin ehrliches Auskommen zu verschaffen und uns duw Fleiß und Redlichkeit die Achtung unserer Mitbürger dienen. Wenn Leichtsinn und Unglaube allenthalben jM überhand nimmt, so laßt uns Lust haben zum j Gesetz des Herrn und von seinem Gesetz rr> \ den Tag und Nacht; wenn die Sitten immer j dorbcncr werden und ein böser Zeitgeist alle Schranken k:- j Sittlichen und des Anständigen niederwirft, so wollen;; wir von dem Gott unterer Vater nicht lassen, der uns an r seinem Wege so gütig und so treu gcfühtt hat; so wollen wir uns als Minder unseres Gottes und als Verehrer frues Namens vor den Menschen üuszeichnea und die inj gend in unscrm Herzen bewahren» um dem gutgesinnt Menschen eine Freude und dem Ausgcarteten ein gulee Beispiel zu ftyn. Wo das Unglück einbricht, und dit NcÄ die Standhaftigkeit erschüttett, da «ollen wir uns zusaarnenschlicße», eine Wagenburg um den Unglücklichen scblc- Zcn und ihn retten, daß er rn der Roch nicht umkomrr.