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Sulamith · 1808-01-01 · 1 Bd. 3 H. (1808) · p. Seite 188

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
1 Bd. 3 H. (1808)
Article
Aus Danzig [Nachricht]
Date
1808-01-01
Page
Seite 188 (sequence 15)
Language
German
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18* tcr du schlägst und auch heilest,. erhöre das Gebet'derer, die in deinem Hciligthume dein Angesicht suchen und deine Macht und deine Herrlichkeit anbeten! Laß die Gewaltigen, denen du die Scepter der Völker in ihre Hände gegeben hast, laß sic von Gesinnungen des Friedens erfüllt werden, damit endlich die seufzende, tiefgebeugte Menschheit ihr Haupt wieder fröhlich empor hebe und hinwcgrhuc den Scklcicr der Trauer, in welchen sic ihr Angesicht vor dir verhüllt hat. Laß die bange Nacht vorübcrgchn und den Tag erwachen, damit -die Welt voll Jauchzen werde und was auf Erden lebet deine großen Thaten verkündige mit Frohlocken! Schütte über diese Stadt deine Wohlchatcn aus, erwähle sie zum Ziel deiner Segnungen und laß die Furcht deines Namens in ihren Mauern wohnen, damit du auf sie herab sehest mit Wohlgefallen. Die hohen Obern derselben, deren Händen du das Ruder der Regierung vertrant hast, die rüste mit Kraft, mit Weisheit und mit Muth ans. Leite ihren Sinn auf das allgemeine Beste hin; laß sie unter der schweren Last ihrer großen Pstichten nicht erliegen; weise du ihnen die Wege, auf denen sic das Ziel ihrer Wünsche, die Wohlfahrt der Bürgerschaft am sichersten erreichen; sch du der Vergelter ihrer Bemühungen und kröne sic mit langem Leben und Glück. Alle Einwohner der Stadt und ihres Gebiets, . in welchem Stande und in welchem Geschäfte sie auch leben mögen, -vornehm oder gering, reich oder arm, laß deine Kinder seyn und du sey immer ihr gnädiger, gütiger, liebreicher Vater! Hilf der Noth aller ab; öffne des Gewerbes und des Handels Quellen und laß den Wohlstand, den die Um« stände der Zeit von uns genommen haben, bald, ja bald

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