Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Danzig [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 181 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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§ricg donnerte, des Geschützes Blitze flogen, und wirwrin-' tcn und wußten nicht, warum unser Gott mit uns zürne und sein Angesicht vor uns verberge. Aber da entwickelte sch der Tag aus der Nacht; der Eieg aus dem Kampfe; die Freiheit ans dein Sturme; und vor einem Jahre an diesem Tage, da ging über Danzig der Tag ans, an wel» chem seine Freiheit und Eelbsiüandigkcit wieder hcrgestellk und die alte Derfasiintg desselben wieder zuräckgeführt wurde. Ja die Wege des Herrn, sie sind eitel Güte, darum scy er unsere Zuversicht und unsre Burg, er scy der Gott, aufden wir hoffen!(Ps.9l,V.2.) Aber die Wege des Herrn sind auch eite! Wahrheit; sie verfehlen nie ihren Zweck, und der Herr irrt sich nie in den Mitteln, die er zur Erreichung seiner Absichten wählt: Darum vertraue dem Herrn und halte sein Gesetz, er hebt djch,,empor, daß du das Land besitzest. .(Ps. 37. 25..34.); I; Hohe Zuversicht auf den Herrn unfern Gott flößt diese Wahrheit ein. Eie beruhigt den Zweifel, sic tröstet in der Angst! Verstehen wir auch den Weg nicht/ den wir gehen müssen; sehen wir in unserer Beschränktheit auch |i das Ende desselben und scin Ziel nicht ab, errathen wir jauch nicht den Ort, wohin er fuhrt, wohlan! laßt uns an seiner Weisheit, an selnein Mittel "zum Zweck nicht ' zweis; sein! Der Herr unser Gott kan» sich nicht irren! Und so |j wie seine Wege gewiß Säte sind, so sind sie auch gewiß ilj treffend und sicher! Mag dann auch unser Auge 'gegmt j wartig nicht erreichen die Höhe, auf welche unser Weg uns hinführen soll; mögen dann auch die Stürme bcr Zeit braiö