Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Danzig [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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18« feit; mag des Schicksals Meer auch hohe Wogen schlagen; und am Himmel des Glücks und des Friedens auch kein leitender Stern erscheinen und kein freundlicher Lichtstrahl jj das tiefe Dunkel erhellen; Gott waltet! — Er wird sicher 8 unser Schiff hindurch leiten durch der Wogen Tumult und der Strudel Gefahr und durch des Sturmes Toben. Wir | — nein 1 wir sehen den Hafen noch nicht, wo die Menschheir \ ausruhen wird von dem Sturme; aber E r sicht ihn, der! Alles lieht und G r verfehlt ihn wahrlich nicht! Darum! laßt uns getrost scyn und nicht zweifeln; laßt uns tragen - und nicht müde werden; laßt uns dulden und nicht wid::k den Weg murren, der eitel Güte und Wahrheit ist. Wen: des Herrn Rath erfüllt ist; wenn Er seinen Plan durch. r geführt hat und wir an dem Ziele stehen werden, welche; fj er sich ersehen hat: dann wird das Dose dein Guten rvki jachen , bann wird die Freude aus der Furcht geboren wer x! den; dann wird der Segen des Herrn wie ein reiches Wa;; tzcnfcld hcrvorschwellcn aus dem Acker, der mit der Pflug! schaar mußte zerrissen werden, um dm Eaamen zu etn : pfangen und ihn fruchtbar zu machen. Dann, ja bann wird der Schnitter seine Hand füllen unN der Garbenbinder seinen Arm voll nehme» \ und die vorüber gehn werden sprechen: bei- Segen des Herrn sey über Euch; wir segne» i Euch im Namen des Herrn! (Pf 129. V.7.8). 1 Und diese gesegnete Zeit, Ke wird kommen! der Fried! j wird wieder geschenkt werden den Völkern, die auf der Erde wohnen; und aus diesem Brausendes Schicksals; aus diesem Kampfe gegenseitiger Kräfte; aus diesem Ringt»