Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1808)
- Article
- Aus Danzig [Nachricht]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 180 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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l8» ———— iigf Di.). Darum lasset uns nun mit Jauchzen ausrufm: Der Herr ist mein Sieg und mcinSailenspicl Er ward mir zum Triumph! (Psalm »8, D. 14 ) Aber laßt uns heute absehn von uns, und unser; Augen richten auf den Ort, dessen Mitbürger wir sind, und auf den Weg, den der Herr gegenwärtig mit dieser Stadt und ihren Einwohnern gegangen ist, uni auch dann zu erkennen, daß des Herrn Weg eitel Eure uns Wohlchm fey. Seit einer Reihe von mehr als dreißig Jahren Han: der Herr eine Folge von Begebenheiten über Danziq verhängt, durch welche anfänglich sein Handel und ferr.; Wohlfahrt untergraben wurden» bis zuletzt seine free Selbstständigkeit an einen Staat überging, der als Vater uns aufhclftn, als Nachbar aber allenthalben beschrank.!! und eineiigen romrte. Unter seiner Hoheit wuchs nun zwar Handel und Wohlstand durch auswärtige Verhältnisse wieder glücklich empor; aber Danzig wurde mit demselben auch in die neuesten Weltbegebenheitcn verwickelt, und mußte die Folgen eines unglücklich geführten Krieges ries erfahren und fühlen. Dieser unserer Stadt wiedergcben wollte der Herr diejenigen Rechte, welche ihr genomnie» waren; wieder zurückführcn wollte er sie in die Reihe t;r freien Staaten, aus welcher der Sturm der Zeit sie verdrängt hatte; wieder aufgehen sollte der Freiheit Sonn: in hoher Glorie über Danzig, und wieder zurückaegebea sollte .der Eceptcr werden an E. Rath und eine Bürgerschaft, aus deren Händen er genommen war. Und darwü umwölkte sich unser Himmel, Nacht umlagerte uns, der