Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1808)
- Article
- -s....R. an seinen Freund H. christl. Religion
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 6)
- Language
- German
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-—* m 35« wird unsere Felder nun Lauen? Wer künftig uns Städte? Hin ist in einer Stunde, was Jahrhunderte unS nicht entreißen konnten , was mit so vieler List wir erwor» hc» und erhalten hatten. Auf! lasset uns ihnen nächsttzcn, mit leichter Reiterei und schnellen Kriegcswagen! Eo der Tyrann zu seinem Volke. And sechshundert der auserlesensten Streitwagen, sammt allem Kriegsgespanu» und de» Hauptlcuten über ihnen, zogen den Israeliten mach. —- Weislich hatte Moses das Volk nicht den nähern Weg, durch das Philister Land, nach Palästina *) geführt. Noch des Krieges ungewohnt, würden sie beim ersten Was- " ftiigctösc umgekehrt scyn! denn den Sklavensinn schreckt jcde Waffe, und willig beugt der Knecht dem Stocke seine» Nacken. Er führte sic nahe der Dinsensee, jetzt daS reche Meer genannt. Don da sollten sie erst durch langes Hcrumwandcrn und durch mancherlei Kampf gegen die Beschwerlichkeiten des Weges und der einzelnen Völker M»th und Geschicklichkeit zu den größer» Kriegen, die ihrer warteten , bekommen. Hier in den zwanglosen Wüsten, sollten sie den Werth der Freiheit kennen lernen. — Aber 4omd mußte die Sonne ihren Kreislauf vollenden, che es dem weisen Manne gelang, den rohen Sklavenhaufen zu einer Nation zu bilden. Wie mußte ihnen nun nicht erst der Much entfallen,; als sie schon am sechsten Tage nach ihrem Auszug« aus *) Bekanntlich war das Ziel ihrer Wanderung das gelobte jand, wovon die Bibel sage, daß eS schon den Stammvätern als Erbgut für ihre Kinder verheiße« ward.