Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1808)
- Article
- -s....R. an seinen Freund H. christl. Religion
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 130 (sequence 5)
- Language
- German
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130 Endlich gelingt es ihm, alle die Mühseligkeiten ze Lbcrstehcn, und durch die Hülfe seines Gottes des Tyran neu harten Sinn;u beugen. Schwer hatte daS göttlich, Gericht auf dem Grausamen geruhet, manche der Plager hatte er ertragen, ohne erschüttert worden zu seyn; die feinen Erstgebornen ihm der Tod entriß, gleich der niedrige sten Eklavcnbrut hinter der Handmühle *). Da wurde das verstockte Her; ihm erschüttert. „Zeuch hin mit deinem Volke, sprach er , eilet hinweg, die ihr so vieles Unglück über mein Haus und über mein Volk gebracht habt"; und hinweggetricbcn enteilten die Erlöfttcn dem sklavischen Joche. Nicht Zeit hatten sic, den Leig, den zum Brodaus ferner Reise sie bereitet hatten, zu säuern. Dünne ungesäuerte Fladen waren es, die der Teig ihnen gab. „Solches Drvd müsset ihr und eure spaten Nachkommen um diese Zeit essen, stets eingedenk des großen Wunders und der Errettung aus dem Sklavenhause durch den mächtigen Arm Gottes." Co gebot der göttliche. Mann **). Vorher schon hatte er ihnen geboten, daß sic ein Opfer bringen — Passah genannt —welches sic mit Eilfertigkeit, und gerüstet zu der nahen Reise, essen sollten. — - Nur geschreckt war der grausame Pharao, nicht gebessert sein Herz. Bald reuet« es ihn, das Volk frei gelassen zu haben. „Ha, was haben wir gethan! Warum haben wir die'Sklaven wie im Triumphe ziehe« lassen! •)• (grob. XI, 5 und XII, 39, *•) Daselbst Xll. 3 unb f.