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Sulamith · 1808-01-01 · 1 Bd. 2 H. (1808) · p. Seite 123

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
1 Bd. 2 H. (1808)
Article
Merkwürdige Vorstellung der Jonischen Juden an den römischen Feldherrn Agrippa
Date
1808-01-01
Page
Seite 123 (sequence 8)
Language
German
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——» rsz s die Gesetze) find so rein, so heilsam, daß wir uns nicht scheuen dürfen, fie aller Welt bekannt zu machen. Wik wenden den siebente» Tag, welcher der Ruhe gewidmet ij^ dazu an , uns in eben diesen Gesetzen zu unterrichten, sie zu erforschen; und wir empfinden ihre heilsame Wirkung, tzchlcr zu verbessern, und riebe zur Tugend einzufloßen. So lobenswcreh sie indessen an sich selbst sind, so macht fie ihr graues Alterthum, das man ihnen vergebens streitig machen wird, noch ehrwürdiger; und eine Trennung von ihnen wäre um so gcwissensloscr, da sie der Gebrauch durch so viele Jahrhunderte geheiligt hat." ' „Welche gegründete Ursachen haben wir nicht, unS über diejenigen zu beklagen, die so viele Ungerechtigkeiten gegen uns ausüben. Sic bemächtigen sich auf eine unerhörte kirchenraNbcrische Weise der Gelder, die wir zum Gottesdienste bestimmen. Sie drücken uns mit Auflagen^ von denen wir befreiet worden sind. Sie nöthigen uns, an unseren Festtagen vor Gericht zu erscheinen, in zeitlichen Angelegenheiten , und dicß bloß in der Absicht, uns in der Ausübung unsrer Religion zu stören. Ihre Ungerechtigkeit ist um so großer, da sie gar wohl wissen, daß wir ihnen keinen Anlaß uns zu hassen geben, und da cs ihnen nicht unbekannt ist, daß die Weisheit eurer Regierung immer Einigkeit unter allen ihren Unkerthanen zu erhalte» strebt, und alles gern vermeidet, was dieselbe stören kann. Befreie uns also, gnädigster Herr! von solchen Unterdrückungen! Verhindere cs durch dein Ansehen, daß man uns nicht ferner in der Ausübung unsrer Gesetze störe, und daß unsre Feinde nicht mehr Macht über uns Habens als wir ' I 2 '

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