Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1808)
- Article
- Merkwürdige Vorstellung der Jonischen Juden an den römischen Feldherrn Agrippa
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 124 (sequence 9)
- Language
- German
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r-4 je über sie zu haben verlangen. Unsre Bitte ist gercchr, sie bciriffr bloß die Vollziehung derjenigen Rechte, die inan uns schon eingeräumt hat, die durch so viele Senats-B:, schlüße bcsiärigr worden sind, und die noch heuriges Tages, ringcätzt in kupferne Tafeln sich im Capitolium befinden. Man kann es nicht in Abrede nehmen, daß wir jene Begünstigungen durch jcdcrzeitige Treue und Anhänzlickkch an das römische Volk verdient haben; und gesetzt auch, wir hatten diese Privilegien nicht verdient, so ist es schon genug, daß Ihr sic uns erthcilt habet, um sie auf immer für unumstößlich zu erklären; indem es eure gewöhnliche Handlungsweise gegen uns ist, daß ihr, ansiattuns die alren Rechte zu nehmen vielmehr Vergnügen daran findet, solchüber unsere Erwartung noch mehr auszudchncn. Die Gnadenbezeigungen, die wir von jeher von den edlen Römern erhalten haben, sind zu zahlreich, als daß wir s:e jetzt einzeln erwähnen könnten. Damit cs aber nicht scheine, als ob unser Eifer für das römische Volk, und die demselben geleisteten Dienste, von welchen wir reden, einc grund. lose Behauptung sey: so bedarfcs nicht erst eines Rückblicks in die vergangenen Jahrhunderte, sondern es wird Hinreichcnd seyn, von eine.» Könige aus unsrer Nation zu reden, der dir jetzt zur Seite sitzt. Welche Beweise hat er dir nicht von seiner außerordentlichen Zuneigung gegeben.' Welche Proben hast du nicht schon von feiner Treue erhallen! Und hast du je einer Hülfe bedurft, wo er nicht der erste war, der dir damit juvorgekommcn ist? Oisteswöyl möglich, daß du uns bei so vielen Verdiensten die Gnade abschlagen könntest, um welche wir dich flehen? Können wir mit Stillschweigen die großen Dienste übergehen, die