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Sulamith · 1808-01-01 · 1 Bd. 1 H. (1808) · p. Seite 44

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
1 Bd. 1 H. (1808)
Article
[Rezension]
Date
1808-01-01
Page
Seite 44 (sequence 8)
Language
German
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Rohrer. S.irou. 121. ,jLang: nach der Zerstörung Jerusalems unter der Regierung Amonius des Frommen kam Rabbi Jechuda (Iehuda) Hakadosch aufdcn Einfall, die mündlichen Uebcrliefcrr.ugen-nie» Lerzuschrcibcn, dieser Text wurde nun im z. Jahrhunderte nach unserer christlichen Zeitr. schon Misnah (Misna) unter den Juden genannt." Roh rer. S. 124. „Die Sprache des Talmuds wird, wie jene der Bibel, ohne ordentliche Sprachlehre und ohne Wörterbuch gelehrt; denn der Talmud an sich ist der kebcndige Kommentar. Wie wäre es aber auch wohl möglich, ein Wörterbuch von einem Folianten zu liefern, welcher aus allen morgenländischen und selbst der griechischen und römischen Sprache zusammmgestoppelt ist? —« Maiuron S. 161 u. 162. ,,Da Rabbi Iehuda Hanässt (oder wie er sonst heißt Rabbenu Hakados) merkte, daß die Gesetze wegen ihrer großcnMannigfaltigkeit leicht in Vergessenheit gcrathcn könnten, so erlaubte er sich sie schriftlich abzufassen. — -Er lebte zu Antonius Pius Zeiten-er verfaßte daher die M i s n a." Maimon S 6r. „Di: Sprache des Talmuds wird eben sowie die biblische Sprache bloß durch häufiges Uebersctzen erlernt. Die Sprache des Talmuds ist aus verschiedenen orientalischen Sprachen und Dialekten zusammengesetzt; fa es kommt sogar manches aus der griechischen und römischen Sprache; darin vor. Es giebt kein Wörterbuch/ wo man dir im Talmud vorkommende« Redensarten nachschlagen könnte.«

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