Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- Nachrichten, die Israeliten im Königreich Westphalen betreffend
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 27 (sequence 27)
- Language
- German
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fichtsvoll u. f. w. ist, so fcy es auch du) und ihn lt«». best, (dieß ist die innere Ce>tt der Religion) und ihn verehrest (durch äußern Gottesdienst, aber) von ganzem Herzen und ganzer Seile." Hier fragt der Talmud: »Ist denn die Ehrfurcht vor Gott eine Kleinigkeit, daß es hier heißt: Gott verlangt nichts mehr als Ehrfurcht? (Welche beschwerliche Sefttzübungen sind nicht damit verbunden?) Allerdings! ist die Antwort, bei Moses wars nur eine Kleinigkeit" (wie sich Moses eigent» lid) seine Religion dachte, wie er sie gern verordnet hatte, wenn er es mit einem weniger sinnlichen Volke zu thun gehabt hatte, war es nur eine Kleinigkeit.) — Deutlich und klar ist uns also unser Text» Mosesder große Lehrer, sprach von der innen», von des Herzens Religion, wenn er sagte; daß sei ne Gesetze nicht im Himmel, nicht jenseits des Meeres kie« gen, sondern uns sehr nahe seyen, ffie mit Herz und Mund auszuübcn. — Und nun, meine theuren Zuhörer! nachdem wir unsere heilige Religion von ihrer innern und äußern Seite im Allgemeinen bewachtet haben, wäre es jetzt avlhig , etwas hierüber insbesondere zu sagen, und die Granrlinie bestimmt anzngeben, was eigentlich zur innern und was zur äußprü Seite gehört. Allein jeder wirdeinschcn, daß hierzu mehr als Ein Dorttag erforderlich ist. Vielleicht ist es mir vergönnt, ein andermal de» Faden da wieder anzuknäpftn, wo ich ihn jetzt fahren lasst. Es sey mir abtt erlaubtvor dem Schluff« noch Folgendes hinzn zu setzen. j