Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- Nachrichten, die Israeliten im Königreich Westphalen betreffend
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 21 (sequence 21)
- Language
- German
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21 daß, indem man nach seiner Empfindung die Gottbeit zu verehren, und ihr gefällig zu scyn sich bemühte» man die« selbe vielmehr aufs höchste beleidigte; denn sogar ihr« «ignenSöhne und Töchter führten sie durchs Feuer zum Götzen. Cs gieng diesen Irrenden, wie jener Weife zum Cusri sagte: Deine Absicht ist lauter; allein deine Thatcn gefallen nicht. Maimonides erklärt hier, mit sehr trefflich die Stelle in Jeremias (Cap. 10,33.7.8-). Ich nehme den Vers 6 dazu, und breite jene Erklärung nur ein wenig aus. Dort heißt es: „Herr! du bist unver« gleichiich; groß bist du, groß ist dein Namen durch Macht. — Wer fürchtet dich nicht, 0 König aller Völker? denn so geziemt es sich; denn unter allen Weisen der Völker, und in allen ihren Reichen bist du ohne Gleichen.—Nur mit dem Einen begehen sie Thorheit, mit der eiteln Frömmelei, ist nur Holz." Der Zusammenhang ist dieser: Herr! du bist unvergleichlich, durch deine Sillmacht, die einem jeden vor 'Augen liegt, die niemand bezweifeln kann, zeig st du dich und deinen Namen groß. O König der Völker! wer hat nicht Ehrfurcht vor dir? Denn so geziemtes sich, jedes Herz fordert sich selbst dazu auf; denn »ntcr allen Weisen der Völker, und in allen ihren Reichen ist deine Unvergleichlichkeit anerkannt; -jeder fühlt, jeder gestehet es. <Äe wollen es auch nicht leugnen, wollen dich nicht erzürnen, nur in dem Einen bestehet ihre Thorheit, daß sie ihre Narrheit für Frömmigkeit halten: sie glauben, dir. durch ihre eitlen Formen und.Dilder zu gefallen; aber sie beten nur hölzerne Bilder an, und sind Götzendiener; sie gera»