Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 4 H. (1807)
- Article
- Bemerkungen über den Kulturzustand der Juden in Böhmen
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 220 (sequence 12)
- Language
- German
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Len ganzen Staat, die Beschäftigungen zu vermehren.. Unter diesem Gesichtspunkte, unter welchem die Ma« nnfakturen von der öffentlichen Verwaltung betrachtet wer« den müssen, wird die Benennung, wodurch die Oekonomiflcn den Werth der Kunstarbeit und der ganzen Klasse der Manufakturanten herabzufttzeu zum Zwecke haben, ein Wortspiel ohne Sinn, sie nennen die Klasse der Manufakturantcn die u n fr u ch t b a r e K l a sse, weil sie, im physischen Sinn desWortes, nichts hervorbringt. ' Aber es kommt darauf nicht an, ob die Manufakturen hcrvorbringen, sondern ob sie die Beschäftigung vergrößern, d. i. ob sie die Mittel zum Unterhalte des Volkes vermehren und mit diesen die Bevölkerung, den Wohlstand des Staates von Innen die Sicherheit und Las Ansehen desselben von Außen. Das ist die Wirkung der Manufakturen, sie erzielen eigentlich selbst nicht: aber sic sind die unmittelbare Veranlassung zur Erzielung des Stoffes,.der ohne Nmstaltung der Kunstarbeit keinen Werth haben a mithin ganz nicht erzielt würde. Eie sind die unmittelbare Veranlassung zur Vergrößerung des Feldbaues; denn sie vermehren die Verzehrung der Lebensmittel. Sogar einen wahren Zuwachs des NationalreichthumS verschaffen sier denn wenn gleich nach der Berechnung der Physiokraten bei einem Kunsierzeugnisse sich alle Theile der Dorauslage in Erzielungen des Erdreichs auflösen lassen, so kann bei auswärts abgesetzten Waaren der Ge.winwdes Handelsmanns d darunter nicht begriffen werden, sondern ist wahre Vermehrung, enttveder an Numeraren oder