Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 4 H. (1807)
- Article
- Bemerkungen über den Kulturzustand der Juden in Böhmen
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 219 (sequence 11)
- Language
- German
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Volk nichts zu furchten als die Pest und das Mordgetümmel der Kriege, nur vaterländische Gesetze beherrschen' es, dauernd ist sein Wohlstand, nichts geht von der in» nern Kraft des Landes verloren, der lebhafte Verkehr der produktiven Klasse der Entreprenneurs und Arbeiter, unter deren Händen das rohe Material sich vielfach im Werthe verdoppelt mit der produktiven Klasse der Landleute; das große Rad einheimischer Cirkulation zwischen Landleuten, Detailhandlcrn, Manufakturisten und Fabrikanten iß sehr. heilsam für die innere Kraft des Landes. . Ich berufe mich hierüber auf den kompetentesten Rich? ter, auf den ersten Klassiker über diesen Gegenstand, den ehrwürdigen Hofrarh von SonneafelS: »Der Endzweck der Manufakturen" *) — sagt dieser hochachtungswcrthe Staatsmann —" **) in Beziehung auf den e inzelnen Manufakturanten ist, sich Unter-, halt und Gewinn zu verschaffen; in Beziehung auf - ., - den *) Die Wörter Manufaktur ünd Fabrik werde« als gleichbedeutend angenommen, zede mechanischindustrielle Produktion nennt man Manufaktur oder Fabrik. Im engem Sinne sagt man Manufaktur, wo Hammer und Feuer entbehrt wird, als Tuchmanufaktur, Cottvnmanufaktur. Hingegen, wo diese beide erfordert werden, oder wo ein Verleger (Kapital - Stoff - Besatzer) den Produkt- Stoff für feine Rechnung bearbeiten läßt, das nennt man Fabrik, als Stahlfabrik, Messingfabrik. Der Sprachgebrauch hat aber diese Unterscheidung ganz aufgehoben. Das Wort Fabrik ist allgemeiner.; **) S. Sonnenfels Grundsätze der Polizei, Handlung-und Finanz. Wien i787. Il. Th. ll. Absch«. <5. 109 a. f. f. ’ .