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Sulamith · 1807-01-01 · 2. Bd 3 H. (1807) · p. Seite 201

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
2. Bd 3 H. (1807)
Article
Über die Vereinigung der Religion mit den Wissenschaften
Date
1807-01-01
Page
Seite 201 (sequence 3)
Language
German
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201 »offen Männer, die diesem gefährlichen/ die Menschheit entehrenden Wahne nicht nur selbst mit ganzer Seele er« geben sind, sondern sogar cs sich zur Pflicht machen > den/ selben unter dem-gemeinen Haufen zü verbreiten; Männer/ sage ich, deren heiliger Beruf cs ist/ fütdie wahre Dil» dnng ihrer Untergebenen z» sorgen und ihnen daher alles, was zu ihrer Glückseligkeit führen kann, recht deutlich vor Singen zu stellen und recht innig ans Herz zu legen. Eie benutzen ihr Sinfthcn, in dem sie bei dein gemeinen Manne stehen, dazu, daß sie'denselben glauben ^machen, man könnte nicht recht selig werden, wenn man für irgend eine Wissenschaft Sinn und Gefühl hat'und nicht mit blindem Vertrauen allem, was si eunter dem Namen Religion feil bieten, huldigt. Es würde mich von meinem Zwecke zu weit abführcch wenn ich alle die abgeschmackten Belegs womit sie ihre Behauptungen darzulhim bemühet sind, an» führen wollte, da cs meine Absicht gar nicht'ist, diese zu widerlegen, sondern vielmehr mit der Vernunft sowohl als durch Unsereheilige Religion selbst zu zcigm, daß es unsere höchstx Pflicht ist: unser» Geist durch den Elatu /H e u z u st arten und «»fern Verstand d urch nutzl ich e Kcnntn isse zu crleuchten. Beide vech einigt führen den Menschen zu seiner wahren Vollkommen» heit hienicdcn und jenseits; die Trennung dieserbeiden Stützen der menschlichen' Glückseligkeit führt unfehlbar äuf Verirrungen und Abwege, indem sie uns entweder in die schreckliche Tiefe des Unglaubens stürzt, oder in-den ^Schlamm des Abepgläubens versenkt/ Der gütige Schv» pfer hat dem Menschen die Vernunft nicht umsonst erchciltr was würde sie ihm ruitzen, wenn ihm-der freie Gebrauch ---'der-

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