Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 2 H. (1807)
- Article
- Fragmente einiger Betrachtungen: Über den Aberglauben in der Religion
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 85 (sequence 4)
- Language
- German
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85 sie erregen die Wantafte, um das Gefühl hoher zn ent« fiammen und dich in die Nahe der Gottheit zu versetzen. Eie find also nicht nur Mäßig und dem MeftnMrLLÄi^ -Mn nicht chhädlich?^fondekn ^ietmeh^^ihk^chchkechrerdiug^ nochwendig, so daß ohne dieselben die Religion nicht das seyn kann, was sie doch seyn soll, eine^Tochterdes Himmrls, die uns mit den Empfindungen der Andacht, der Liebe, Bewunderung und Dankbarkeit gegen das Urwesen, mit Enthusiasmus für alles Gute und Edle begeistert. — — Es ist Gottes Willen geradezu entgegen gehaN- ~ hiTff mit eiserne H-iftnäckigKie immen nur b-i donrwas vielleicht vor vielen hundert Jahren gut und zweckmäßig -Mar, stehen zu-bleibm und nicht zu-mttersnchen, ob. es— auch noch sür gegenwärtige Verhäktnisso, für gegenwärtige-- Begriffe-tlnd-VsrsielKmgen-paßt^-rmd--escharnachzu^modr»" fiziren. Geschieht dich nicht, fir verwechselt man die Schgle mit dem Kern, behalt die erstere und verliert darüber dm letztem. Die Religion verliert den Charakter der Geistigkeit immer mehr, sie ist nicht mehr Religion, und ihre ganze Wirksamkeit auf die Besserung und Veredlung des Herzens geht verloren. Es sind dich Wahrheiten, die der Vernmrftches Menschen so emkeuchrendaßeszu verwunde sagen zu müssen. Aber so/ ist der Mensch. Es wird seiner Sinnlichkeit leickterv^M^durck Ürenae Bcfolamia der auf Ceremonien sich' beziehenden Vorschriften seiner Religion Gottes Beifall, wie er meintzu enverbm, als durch moralische Tugenden, und deswegen halt er darüber mit einer Hartnäckigkeit, die ihn gänzlich über dry wahren vekble»Mmnd,M ^glLV-