Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 2 H. (1807)
- Article
- Fragmente einiger Betrachtungen: Über den Aberglauben in der Religion
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 86 (sequence 5)
- Language
- German
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s« glauben läßt, daß rr schon ein Gott gefälliger Mensch ist, ttjfnn er nur zur bestimmten Zeit betet, oft fastet, nnd sich kasteiet; ob sein Herz gebessert werde, ob er die Pflich- Im der Menschenliebe, der Gerechtigkeit, Redlichkeit, der Selbstaufopferung erfülle r das kümmert ihn weit weniger, das sind in seinen Augen nur Nebensachen. O wann wird die Finsierniß von der Erde weichen, wann wird endlich die Sonne der wahren Aufklärung das Dunkel durchdringcn, wann wird der tauschende Nebel vor unfern Augen verschwinden, wann werden wir einsehcn lernen, waS wirklich zu unseren Frieden, zu unserer wahren Vervollkommnung dient!. Richter. in. Briefe an ein achtungsrvürdiges Frauenzimmer jüdischer Religion. lieblich ists, dem Ewigen danken! Höchster! Deinem Namen singe«! Des Morgens Deine Güte rühme«, DeS Abends Deine Dgtertreue. Pf. SL, *. y; Dritter Brief. Sie sahen es nicht ungern, meine theure Freundin, daß ich meinen letzten Brief gerade da abbrach» wo, in heiliger Andacht versunken, der fiomme Patriarch, flehend seine Seel« zum Throne des Allvaters erhöh. Auf das Gehet