Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 1 H. (1807)
- Article
- Probe einer metrischen Übersetzung der Propheten: Jesais, Jeremias und Ezechiel
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 6)
- Language
- German
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€? Die Fußgelähmterr theilm sich in Raub;' Der Bürger -) klagt nicht mehr: ich kleide! Dem Volke ist die Frevelthat versöhnt. —' (לי) der Bürger, im Texte p# für ■ ' W. Jeremias Kap. 12. (*) Dein ist das^ Recht, o Ewiger! Wenn gleich mit dir ich hadern wollte; Gleich- C) Eine Fortsetzung der im n. Kap^ enthaltenen Unterredüng des Propheten mit Gott, über das Derhängniß der Israeliten und dessen Ursachen. Der Ewige bedrchet sein Volk in demselben mit einer harten Strafe, weit es ganz vom Mosaischen Gesetze abwich; besonders, aber der Abgötterei willen, der es eben so wie seine nächsten Vorfahren zugcthan war. Zugleich wirp dem Propheten ausdrücklich untersagt, eine Fürbitte abzutegen (vergl. Exod. 32,10.) Ferner: wird dem Propheten angezeigt, daß selbst gegen seine eigne Person Verschwörung und Meuterei im Schwange sey. Nun erdreustet sich zwar der Prophet nicht.geradezu mit Gott zu rechten, sondern fragt vielmehr׳ demüthig : Ich weiß, daß du der Gerechtigkeit Gott bisi>- und'einem Jedes seiner Thaten Lohn genießen tastest,, warum soll es den« nun jenen gottlosen Feinden, deines Volkes gelingen, dein Reich so zu zerstören?— Der Ewige erwiedert ihm r Wie willst du denn für sie bitten, da solche Zerrüttungen im Staate sind, Bruder gegen Bruder treulos handelt; deine Blutsverwandten sind es, die dir überall Fallstricke legen. Mein Volk soll endlich meine Allgewalt kennen lernen. So lange meine Magen nicht unmittelbar ihre eignen Personen betreffen,, achten sie dieselben nichtja sie schreiben sie sogar •-״’־־״ - C.s. - ־ ׳ - ״ ז״־ י י> Hem