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Sulamith · 1807-01-01 · 2. Bd 1 H. (1807) · p. Seite 35

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
2. Bd 1 H. (1807)
Article
Über die Authencität der Massora
Date
1807-01-01
Page
Seite 35 (sequence 6)
Language
German
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- , S5 Den meisten christlichen Kritikern diente BuxtorfS Bibel zur Grundlage. Herr Eichhorn hat aber bereits bemerkt, daß dieselbe an vielen Stellen verfälscht ist. Um aus der Massora die Integrität des gedruckten hebräischen Textes erweisen zu können, erklärte dieser große Gelehrte die Urkunde für falsch. — Schon der bloße Name Mas« sora vom Radix Massor*) traditio, Ucbcrkieferung, zeigt auf eine aus den frühesten Zeiten abstammende gelehrte Bemühung. Mehrere Jahrhunderte giengen dieselbe philologische, kritische, exegetische und paläographische Bcmer» kungen über die Bibel vom Mund zu Mund, bis man endlich anfieng, um sie der Vergessenheit oder der Verfälschung zu entreißen, sie in eine Sammlung zu bringen und nicderzufchreibcn. — Wer war der Urheber dieser Observationen? Wer brachte sie zuerst in eine regelmäßige Ordnung? Ist dieses ungeheure Riesenwerk zu Einer Zeit und nur von Einem Verfasser verfertigt worden, oder ist es das Resultat verschiedener Perioden und mehrerer Ccri» benten? — Die Beantwortung dieser Fragen ist für unS von der größten Wichtigkeit, da wir die Massora, aks daS von plus ultra der biblischen Kritik, verehren; ihre Au» thenticität verdient daher mit kanonischer Aechtheit bärgethan zu werden, welches aber um so schwerer ist, da ihr Ursprung sich in das graueste Alterthum verliert und die Geschichte ganz davon schweigt. —- Die meisten christlichen Philologen glauben , sie sty zwischen dem;ten nnd 6ten Jahrhundert angefangen und ^2 auch *) Siehe R. D. Kimchi Lex. radix Maffor und R. Elias t e v i t a in der Vorrede znm Mafforeth ha- .. mafforetb. '*■

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