Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 6 H. (12.1806)
- Article
- Über das Wesen, den Charakter und die Nothwendigkeit der Religion
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 443 (sequence 3)
- Language
- German
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nach welchem dir Menschen durch die Mgewalt dieses Bedürfnisses der Vernunft und des Herzens zu den erhabensten Gedanken, zur göttlichen Idee sich erheben. 4) Die verderblichen Zusätze, welche die Religion verunstaltet unbdssftgenreicheGeMenfbes Himmels in einen Fluch der Erde verwandelL-Lab«^-- Aberglaube und Fanatismus — find nur die Erbtheile derjenigen, welche die freie Bewegungen ihrer Ideen hindern Md dem milden SömreMchke der Attfklarunq die Mauren UMlWeM^mes-Rertgis»^- zwangs entgegensetzen. . 4) Jrrellgion und Sitteniostgtett find die grausamste« -Störer^der' öffentlichen Ruhe, die verderblichsten ^ftrderer-allks-Nnheils^ Äue-Wrd-em—1 Raub dieser Feinde der Menschheit, der alle seine religiösen Empfindungen unterdrückt, bei allem seinen Thun und Lassen nur bloß die Beftirdigung feiner selbst gewähltm-Bedärfniffe^erziekt, und die währen Bedürfnisse seines Ichs, als ein Theil des Ganzen, entweder ganz erstickt, oder, wenn er ihrem innern Drange nicht ganz widerstehen kann, wenigstens doch eine Zeitlang zu verkaugnen sich bemühet. ' 5) Der ächtreligiöse Mensch wird seiden Mitbürgern— ein lebendiges BeispirlMveriMMnDKn^rd^»fgeklärren Religiosität zw geben suchen. Selbst in solchen Dinam,woes^bmnack^eiMNiGruiLsL^" tzen erlaubt ist, anderer MeinMtg z« seyn, als dieftnigen, mit welchm'er ln gejneinschastlicher Verbindung lebt, wird er dock einiges Mißtrauen m