Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 6 H. (12.1806)
- Article
- Über das Wesen, den Charakter und die Nothwendigkeit der Religion
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 442 (sequence 2)
- Language
- German
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4P ' ' --- ligion in der menschlichen Seele gegründet und mit ihr - von-gleicher Beschaffenheit scy. Aus diesen beyden Axiome» folgt nun unmittelbar: *;a) daß her achtreligio'se und moralische Mensch nichts unternehmen muß, was irgend einem Menschen in der Welt auch nur auf die entfernteste Art nachthcilig styn konnte; daß er vielmehr in der Sphäre seiner . Wirksamkeit, so viel als nur möglich , immer das Wohl seiner Nebenmenschen vor Augen haben und alle seine physischen und moralischen Kräfte zum Nu« den und Dorcheil der bürgerlichen Gesellschaft anwrnden wird. L.fc) daß jeder, der, nach den MkNEen^de^Religivn— Handelt, bei jedem Untemehmen bie^Mftm^Md edel«- -—wirk»; indein.er überzruat ill. daß große und edle Handlungen nur aus-der Sclbsithätigkeit hervorgehen, und daß Genuß der Kraft und Gefühl eigene» Werths den Sittlichguten im reichlich« ^>' ^fien-Msße belshuem—-—-— Die Nebemdeerr, welche in der Verbindung dieser Folgesatze Mit dm obigen beiden" Grundsätzen liegen, sind folgende: 1) Die Religion ist ewig und unveränderlich. Das Bedürfniß derselben haben von jeher alle über die ersten Stufen der Cultur erhübe«. um Völker geftrhlt, und so lange Menschen existiren werden, wird man ihre Unentbehrlichkeit immer tiefer und inniger empfinden. 2) Die Vortheike, die aus einer reinen Religionskennt« niß für die menschliche Gesellschaft entspringen, werden in eben dem Maße ausgebreiretcr und starker, nach