Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 4 H. (10.1806)
- Article
- Über einige bei der jüdischen Nation bestandene, und zum Theile noch bestehende religiöse Sekten
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 270 (sequence 8)
- Language
- German
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27° Sitten cnttvirst, die unisiandlichen geographischen Beschreibungen , in die er sich einlagt, die Redlichkeit, mit welcher «mehrere» Nationen inverschicdncn Gegenständen den Vorzug vor der Ccinigen anerkennt, die Offenherzigkeit, mit -welcher er von den Fehlern der Letzter» spricht, sind Vorzüge, die diese Geschichte über alle uns bekannten Profangcsthjchtcn in dieser Materie erheben. Es sind eben so viele gründliche als umständliche Beweise, daß dieser Geschichtschreiber, aus einer überirdischen Quelle, aus der Quelle der ewigen Wahrheit wirklich geschöpft habe. Dieser Geschichtschreiber entwirft uns gleich zu Anfang seiner Geschichte die Lehrsätze, die man;nm Anfang der Welt glaubte und bekannte. Erstellt uns das Glaubensbckcmtt- «iß der ersten Menschen sehr deutlich vor die Augen, und zeigt uns, wie die Hauptartikcl desselben mit unauslöschlichen Zügen auf dem Gemälde der Welt gezeichnet sind. Wer mit unbefangenem, von Vorurrhcilcn nicht eingenommenem Herzen diese Geschichte zur Hand nimmt, -und die ersten zehn Kapitel derselben mit einiger Aufmerksamkeit durchkicsi, wird die Glaubensartikel der ersten Mensrdcn, in folgenden Punkten, bestehend finden, nämlich: Gott ist ewig, er war vor der Welt vorhanden, unterliegt also der Zerstörung nicht, und ist'daher immateriel. Alles in der ganzen Schöpfung ist Harmonie, jeder einzelne 2-heil greift in das Ganze wie bas Räderwerk einer Maschine ein, um alles zu einem einzigen Zweck, nämlich: Vollkommenheit Glückseligkeit, und Uebereinstimmung hinzuieiten, daher ist auch ^ber Werkmeister —rin»