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Sulamith · 1806-01-01 · 1. Bd 3 H. (9.1806) · p. Seite 242

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
1. Bd 3 H. (9.1806)
Article
Gallerie schädlicher Mißbräuche, unanständiger Convenienzen und absurder Ceremonien unter den Juden
Date
1806-01-01
Page
Seite 242 (sequence 21)
Language
German
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®42 er einem tragen Landmann, der aus dem Grunde nicht säe» will, weil er fürchtet, daß ein Hagelwetter das Ecsacre;er-- Nichten könne. — Ihr, die ihr euch zur Lehre Moses bekennet und zn dem heiligen Bunde der Menschheit euch rechnet! ist es euer ernster Wille, der Jrrcligion vieler heutigen Juden in der Folge Einhalt zu thun, o, so richtet euer Augenmerk vorzüglich auf die Dcrbcssrung so.manches Mangelhaften. Betrachtet nicht jede Abänderung als unmöglich. Wir oft werden nicht gcbirgichte Gegenden durch die Kraft des Pulvers zur Ebene »imgeschaffcn; warum sollten nicht vielmehr kleine Cermonie», die nicht zum Wesentlichen der Religion gehören, durch die göttliche Kraft der Wahrheit vermittelst öffentlicher Reden dem Volke verkündigt, bald fortgefchaffr werden können? Man greife die Sache nur recht an, und cs wird schon gut gehm. Hat der große Haufen erst das Bessere in Händen, wahrlich er wird nicht wieder Las Alltägliche zurückverlangen; denn sein Herz erkennt nun das wahre Wesen der Sache. ״Gott siehet ja nur auf das Herz des Menschen" *) ist von nun an sein Hauptprincip. Nicht mehr wird alsdann jeder Lotterbube, der kaum der Kinder siube entlaufen ist, die ehrwürdige Religion gering schätzen, weil er sie nicht kennt » nicht mehr wird alsdann jeder fri« vole Bursche, welchem thierischer Genuß die höchste mensch״ kiche Derufspflicht zu seyn scheint, mit Hohngelächter und Verachtung von Moses und den Propheten reden, um desto leichter jedes moralische Gestühl aus seinem Herzen zu vrrban- «cn. Das, was dem denkenden Manne auffallen mußte, ist ja .רחמנא לב8 בעי C

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