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Sulamith · 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 181

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Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
1. Bd 2 H. (8.1806)
Article
Gallerie schädlicher Mißbräuche, unanständiger Convenienzen und absurder Ceremonien unter den Juden
Date
1806-01-01
Page
Seite 181 (sequence 17)
Language
German
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S ,_ __ m I | und überließ das klebrige der Einsicht ihres Dakers.! Da ihre Bedingung ganz den jüdischen Gesetzen'gemäß f war, so fand dieselbe Beifall. Der Pole schrieb sogleich l dem jungen A., schlug ihm die schöne Hyacinrhe zur Gat»! rin vor, und beyde Theile erkundigten sich naher nachrinz ander. — -Man erhielt dcßhalb die besten Nachrichten. Ein gewisser Ort, welcher ungefähr auf der Hälfte des Weges | von Ostpreußen nach dem Elsaß liegt, wurde bestimmt, wo beide Parchcien eine Zusammenkunft hatten wollten, r Man kam dahin, sah Md sprach sich in der Ecschwindig- 1 krit einander» und — die Verlobung ging vor sich. ' j : Der Zufall war hier sthr günstig. A ist ein junger, edler Mann von feiner Bildung und sanfter Gemüthsart; Md Hyacinrhe ein natürlich - gutes, tugendhaftes und | schönes Mädchen, in dessen edlem Anstande und feiner« Tact, in dessen Anmuth und üchterGrazie sich bas Crha- [ bene und Gute, das Vollkommnere wahrhaft aussprichk. - Ziehet man nun noch die körperlichen Eigenschaften diestt schönen Blondine überhaupt in Betrachtung: so iss eS fteik sich kein Wunder, daß sie sich schnell des Herzens dieses 1 empfänglichen jungen Mannes bemächtigen konnte, und I' man hier »och mit Recht die Hoffnung' hegen kann, daß | beide im Ehestände recht glücklich leben werden. Allem wäre | hier der Zufall auch ungünstig, wäre die vvrgeschlagcne j einstige Gattin des iMgen A stch^ Wünschen, oder derselbe I . denen der Hyacinrhe wirklich nicht entsprechend gewesen, s» bin ich fest überzeugt, daß beyde Theile dennoch ohtte' Der- 1. - ’ koöung nicht von einander geschieden wären, indem man ja 1 sonst unverrichteter Dinge hätte abreisen müssm, wodurch j doch wenigstens ein Theil beschimpft wordm wäre.' —'' z ' ,.!- 2ahrg. r. Band. ■ Es

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