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Sulamith · 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 179

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Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
1. Bd 2 H. (8.1806)
Article
Gallerie schädlicher Mißbräuche, unanständiger Convenienzen und absurder Ceremonien unter den Juden
Date
1806-01-01
Page
Seite 179 (sequence 15)
Language
German
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-79 sehr leicht rinsthm kann. Da ihm hier fei» erster Versuch als Lehrer nicht glücken woMr.so^faßtt rcdcnEntschluß, jedes Lkhramt Verzicht zu leisten, und lieber ein jüdischer Heurathsstifter zu werden, weil ihm dieses Fach eine ergiebigere Ausbeute zu versprechen schien, indem von der Summe der Mitgift demselben gewisse Proccnte gegeben werden müssen. Er reiste bald weiter, schrieb sich in jedem Orte, wo er ankam, die Ramm und das Alter lediger Juden und Jüdinnm sorgfältig auf, erforschte nage« führ die Summe der Mitgift, um etwa dadurch in einem andem Orte passende Hcurathsstiftungen zu Stande zu bringen. So kam er eines Tages in einer gewissen Stadt im ehemaligen Elsaß an, wo er an das reiche jüdische Handlungshaus B. Empfehlungen mitbrachte. Hier fand^rr^eme gastfreundschaftliche Aufnahme, und wurde auf den Sabbath zur Mahlzeit eingeladen. Dolle Becher, gefüllt mit dem besten Weine, kreisten; und da der Wein, wie der Psalmist singt, des Bedrängten Herz erfreut, so ergriff ihn bald dev angenehme Gedanke, daß wohl die Tochter des jüdischen Hausvaters, die schöne Hpari nt he"), auf seinen Vorschlag, den jungen A ju *** in Ostpreußen zu henrathen nicht abgmrigt seyn durste. „Wenn viel Wein zum Munde H i n e i n geht, so geht das Gcheimniß heraus! sagen die Talmudistca," rief brr ,'rN.v. . <•*... . . . nicht ’) Viele heutige Jüdinnen , denc« die biblischen Ramm: Sara, Rahel, Debora u. dgl. m., cckelhast klingen, weil sic biblischm Ursprungs sind, verändern, wie bekannt, ihre Ramm nach Belieben. Eben so mochte sich wohl auch die schöne Elsaßrrin, aus Reiz der Neuheit, den Namen Hyacipthe selbst gegeben haben. '

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