Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 2 H. (8.1806)
- Article
- Gallerie schädlicher Mißbräuche, unanständiger Convenienzen und absurder Ceremonien unter den Juden
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 173 (sequence 9)
- Language
- German
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in kalt bleiben, wenn ein Jcsaias *) ein HabakukMd ' dergleichen Propheten, s» den Herzen der Menschen spra- ' chcn? — Doch das Gute ist sehr oft nur auf eine kurze Zeit das Erbrheil des Menschen. Auch jene Zeiten des Glücks waren leider! für die Israeliten nicht von langer Dauer. Falsche, eigennützige Propheten standen im Volke auf, und lchrrm: Ueppigkeir, Weichlichkeit und Wohlleben scyen vorzuziehen dem stillen Genüsse des Genügsamen. Und dem Volke gefielen die Reden jener sittenlosen Schwelger. Die Stimme warnender Weisen im Volke, dir mit prophetischem Blicke dm Untergang des Jsraelirischm Reichs, als eine Folge des schlechten Lebenswandels der Israeliten, laut verkündigtm, verhallten als leere Tönei denn dem Wohlleben und ausgearteten Luxus ergeben, war das . —Herz ») Wie schön und kraftvoll sind unter andern nicht z. D. die Worte desselben C. 28. D. 14. 15. 16. -Nein, fürwahr! Ließ ist eia Fasten, wohlgefällig wir: Der Bosheit Ketten löse«; Von der Bürde last brfteien». Den Gefeffeltm Freiheit geben. Und der Schulter jedes Joch enthebe«. r' O brich dem Hungrigen dein Brob, ' Oejftie dem trüben Elende« deine Thür.' Siebest du ihn nackt, bekleide ihn. . ' Entziehe Dich nicht dem, der deines Fleisches ■ ■ > . . V ' ' ' ■ ist. ' ■■ ' Dann wird wie Morgmriche Drin licht durchbrrchm, Genesung, deiner Seele schnell ensprießen; Dann wallt die Tugend vor dir her; ' Gottes Majestät beschließt dm Zug. —u.f.w. l. Ilahrg. i. Band. Sl -