Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Einige Ideen über Erziehung und öffentlichen Unterricht
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 48 (sequence 9)
- Language
- German
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(rede in ihrer ganzen Fülle und Lebendigkeit zu fassen. Er fürchtet den Tod, weil er ihm alles raubt, was seinem kleinen Geiste Vergnügen machen kann. Wenn eine solche Scelensiimmnug des Menschen ganz unwürdig ist, wenn sie ihn;um Thiere erniedrigt: so folgt daraus unwider« sprechlich die Norhwendigkeit, das ästhetische Gefühl von früher Fugend auf zu bilden. ' Die Wissenschaft, welche sich mit der Entwicklung desselben beschäftigt, heißt im Allgemeinen Aesthrtik. Sie lehrt uns entweder aa) das Aesthetische in der Natur und Kunst richtig und lebhaft empfinden (Aesthetik im engem Sinne); oder db) nach außen hin richtig und lebendig darsiellen (schöne Wissenschaften und Künsie). Diese Darstellung geschieht entweder 1) durch Töne, welche Empfindungen natür.- lich und im Allgemeinen ausdrückm (M usik); oder 2) dtlreh die Sprache, d. h. durch «illkährliche, unsere Dorsiellungm und Empfindungen bestimmt bezeichnende Laute (Redekunst und Dichtkunst); oder z) durch Anwendung, materieller Stoffe, um dm ästhetischen EeZensimtd seiner Form nach darzusiellen (zeichnende und bildende Künste); oder . .