Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Einige Ideen über Erziehung und öffentlichen Unterricht
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 6)
- Language
- German
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ges snftrs Sristes zu ihrem EegensianLe. In die-, ftr Hinsicht bcnnchet sie sich de« Menschen zu bilde», *) znin senkenden Wesen. Denken hciß^ aus den durch die Sinn« uns zugcführren Vorstellungcn Begriffe bilden, diese zu Urtheilcn ver-, binden, und aus dem Vcrhalmisse zweier Urtheile zu einander ein drittes formircn, oder schließen. Der Mensch wird also zum denkenden Wesen ge- Lüdet, wen» er die Fertigkeit erlangt, richtige Begriffe zu erzeugen, diese leicht und schnell zu Urtheilcn zusammen zu setzen, und richtige Schlüsse zu ziehen. Er muß also thcils mit der Enlstchungsart seiner Vorstellungen und Begriffe aus den Eindrücken der Außendinge auf die Sinne, theils mit den Gesetzen des Denkens bekannt Aemachr werden, um sowohl über die Wahrheit seiner Vorstellungen in Bezug auf die Gegenstände der Einnenwelt, welche ihm den Stoff dazu geben, urtheilcn, als auch bei ihrer Verknüpfung zu Urchcilcu und Schlüssen vor Irrthümern gesichert scyn zu können. Ueber die Natur und Entstehung unserer Vorstellungen belehrt »ns die Theorie des DorstellungS» Vermögens; über die Gesetze des Denkens die L v g»!. Da wir nur durch Worte denken könum, so gehört zum richtigen Denken auch noch« wendig richtiger Ausdruck dessclben.durch die ,־’ Sprache. Dieses lehrt die Grammatik. Regeln, wie die durch Worte dargestellken Ge« ־,׳:■ . danken