Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Einige Ideen über Erziehung und öffentlichen Unterricht
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 44 (sequence 5)
- Language
- German
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wir im Staate einnchmcn, möglichst zu vermehren, und alles zn vermeiden, was sic hindern oder verringern könnte. Das Ideal Mensch bleibt in allen Verhältnissen immer dasselbe, das Ideal Burger trennt sich wieder.in so viel verschiedene Ideale, als es besondere Klassen von Staatsbürgern gicbt. Anders ist das Ideal des Lehrers der Wisscnscbastcn, des Staatsmannes, des Kaufmannes, anders das Ideal des Künstlers, des Professronistcn, des Kriegcrs, des Lohnarbeiters. Indessen gicbt cs auch hier gewisse gemeinsame Merkmale, weiche allen Staatsbürgern ohne Unterschied angchören. 'Jeder Bürger muß di: Gesetzc seines Staats, die ihm;ukommendcn Rechte und Pflicktcn, die kehren und Grundsätze der von ihm angenommcneu positiven Religion kennen» und im Allgemeinen verschicdcne wissenschaftliche Kenntnisse siel) zu eigen gemacht haben, ohne welche es nicht möglich ist, in dem besonder» Stande, Len er sich gewählt hat, ferne Bestimmung ganz zu erfüllen. - Soll also die Erziehung auf die Erreichung dieser ' zwiefachen Ideale hinarbeiten, so zerfallt sic in folgende einzelne Zweige. Sie ist nämlich : I. Bildung zum Menschen. Diese.ist zweifach: 1) Subjektive Bildung zum Menschen, welche in der Entwicklung und Ausbildung der sammtlichen oder doch der mrisica und wichtigsten Anlagen rurstrs Geistes und Körpers besieht. Sie ist wieder von zweierlei Art: i׳- ׳ i A. Subjektive geistige Bildung. Diese macht die Entwicklung der Fähigkeiten und Aula- •' ■ - ־ . . gen