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Sulamith · 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 15

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Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
1. Bd 1 H. (7.1806)
Article
Vorläufige Bemerkungen über die zweckmäßigsten Mittel zur Beförderung der Kultur und Humanität unter der jüdischen Nation
Date
1806-01-01
Page
Seite 15 (sequence 4)
Language
German
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Religion (im ächten Sinne des Worts) gehörig» Schott sam gegen die Regierung des Landes und die Erjulluttg der Obliegenheiten in der menschlich» Gesellschaft auf die kraftigste Welse empfiehlt, und daß durch Unterdrückung btt Freiheit des Gewissens, durch Rcligionssiömng die Bande der Moralität bei den Ünterlhanea sich völlig lösen, «nv daß; folglich der Staat dadurch keinen geringen Nachthcck zu befürchten haben muß. So wohl in politischer als moralischer Hinsicht ist es höchst ungerecht, jemanden in seinem Glaub» unüberlegt erschüttern zu wollen. Die Religion seiner Väter ist dem Menschen gewöhnlich die segmrciche Lchrerinn der ächten Moral, die heiligste Führerinn auf dem holperichten Pfade seines Lebens hienicden. Nicht allein hienieden ist sie ihm höchst wichtig; sondem auch für die Zukunft sogar, bereitet sie ihm die höchste Glückseligkeit und den süßesten Genuß. Eie ist, wie er fest glaubt, die einzige beglückende Himmelstochtrr, die ihn einst sanft hinüberleitet in die himmlisch» Gefilde der Seligkeit und des ewigen Friedens, in jene hei». . kigen Gefilde, wo das dunkle flüchtige Etwas deS irdisch» ׳ Lebens sich auflös't ins klare, stete und'wirkliche Seyn^ wo die Majestät des einig» Gottes dem Auge sichtbarer wird, und wo Alles in das erhabne göttliche All ewiger: ' Hormon!» jufammenf8rßt,^>.So 'beftvs«ch mahlt die! Phantasie des Religiösen ihm die Zukunft in jenem Lehm aus» eine Zukunft, dir er nur durch die PflichterfAlunK seiner Religionsgesetze gewöhnlich z« erlang» glaubt: eine Zukunft, die jedoch nach dm Grundsätzen einer jch» Religion im eigentlichen Verstände drrselbm, nur durchwirkliche gute Thatm in diesem Vvrbrreitnngslebm jvm-: ־;:ד: ' besse».

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