Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Vorläufige Bemerkungen über die zweckmäßigsten Mittel zur Beförderung der Kultur und Humanität unter der jüdischen Nation
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 16 (sequence 5)
- Language
- German
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16 tsflfcra , erlangt werden kann; und wie? um diese wahren Grundsätze des Trostes und der Ruhe, , um diese für den Menschen so erfreulichen Gefühle, sollte der Federzug, der Befehl einer höher» Gewalt jenen friedlich lebenden Menschen jemals bringen wollen? Nein! niitRecht können wir dem׳ jetzigen humanen Zeitalter, mit Recht dm Einfichten der hohem Staatsgewalten vertrauen, daß dieses bei keiner Elaubcnsparchey jemals geschehen wird. — Heilig ist denen, welche das Rüder der Staaten führen, die Menschheit ihrer Antcrthancn. Gerechtigkeit ist die einzige Norm, die ihre Verordnungen, ihre Unternehmungen entscheidet. Ein ehrwürdiges Hciligthum ist ihnen die Denkfreiheit ihrer Mit- Menschen, das nicht entweiht werben darf» durch irgend einen mißverstandenen Begriff von Recht .und Macht, durch irgend einen Einfluß egoistischen Gefühls, welches die Wahr- Heit zu verdrehen, und die Idee der Gerechtigkeit sophistisch zu berücken sucht, und am Ende für die Menschheit den größtm Nachthcil hcrvorbringk. — Ucberhaupt gehört es in unfern Tagen nur zu Len chimärischen Speculationcn der wenigen Proselytenmacher, die mit Anstrengung zu beweisen ' bemüht sind, wie recht es sey, Jemanden in seinem Glauben, der ihm alles ist, zu erschüttern, ohne übrigens - versichert zu scyn, daß er von einem V esse rn überzeu g t ist; dem wohlwollend^ und menschenfreundliche Denker billigen kcinesweges diese Ideen jener originellen Sonderling ge. Dem einsichtsvollen Kenner des menschlichen Herzens, dem feinfühlenden Manne sind solche absurde Dehauptüu- - gen mit dem reinen Begriffe von Gerechtigkeit und Humanirät, und mit der Vernunft im größten und offenbarsten Wi« -erspruche. Gegen seine Mitmenschen in Glaubxnssacheu .׳. .״*'•-:,י . . mit