Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
- Article
- Schriften von, für und über Israeliten [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 377 (sequence 3)
- Language
- German
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377 * (?) Das Buch Hiob, der Urschrift gemäß, metrisch überseht; und erläutert von I. G. Vaihinger. (Stuttgart und Tu- - dingen, 1342, bei Cotta.) 1^ Thlr. Hundert und ein Sabbath oder Geschichten und Sagen des israelitischen Volkes.׳ Bon Hermann Schiff. Erstes Bändchen, (Leipzig, 1842, bei Friedrich Fleischer). *) Das Buch der Sagen und Legenden Jüdischer Vorzeit. Nach den besten Quellen bearbeitet, nebst Anmerkungen und Erlauterungen. Von U. M. Ten bla u, (Stuttgart, 1342, Cast.) iThlr.**) ¬מי Am Schluffe einer günstigen Beurtheitung dieser Schrift im Literaturblatte des ״Kometen," äußert der Necensent derselben (I. K.) : ״Wir glauben, jeder Leser von ״Hundert und ein Sabbath" wird sich nach einem zweiten Bändchen lehnen; und es ist daher nicht zu gewagt, wenn man im Namen des Publikums den. Wunsch ausspricht, daß der Autor den angefangenen Märcheneyklus gewiß und bald vollenden werde. Auch in der Abendzeit, v. 1842, (Literaturblatt, Nr. 82.) befindet sich eine äußerst günstige, sehr ausgedehnte und auch in weiterm Betrachte lesenswerthe Recensiondieser Sagen, von I. Mendelssohn. (in Hamburg). **) Im Literaturblatt der Abendzeitung heißt es über diese Sagen: ״Neben bekannten, aus dem Talmud und den Midraschim entlehnten Sagen, die hier durch ein,dem Stoffe angemessenes Versmaaß, in welche sie gekleidet wurden, einen neuen Reiz erhielten, findet man anck Lesenden des Mittelalters, wie ״die Amramskirche zu Mainz," ״Amnon" 'Verfasser des bekannten Unathana Lhokef) ״Hoch - Rabbi--Löb," ״die Wette der Dämonen" 2c., letztere, dürfte auch für christliche Leser mehr als bloß poetischen Werth besitzen. Da diese Gabe unseres Wis sens die erste (?) ist, welche auf dem Felde der Sagenpoesie der israelitischen Lesewelt in deutschem Coftüm sich vorstellt, so ist zu hoffen, daß dem Sammler derselben die freundliche Anerkennung seines Wirkens nicht vorenthalten werden wird." F. N. - Aus einer Recension in den ״Blättern für literarische Unterhalt 8*