Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
- Article
- Schriften von, für und über Israeliten [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 378 (sequence 4)
- Language
- German
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378 Talmud Babli, Babylonischer Talmub. Traetat Beeachoth: Segensprüche. Mit deutscher Übersetzung und den Kommentaren Raschi und Tosepoth, nebst den verschiedenen Berbesserungen aller frühem Ausgaben. HmZugefügt sind: Neue Lestung" ersahen wir erst kürzlich, daß Herr Leopold DLein bereits im Zahr 1834 im Selbstverläge Gedichte: ״Stufeugesänge" betitelt, herausgegeben hat, in welchen auch ״Amnon, eine jüdische Legende aus dem 13ten Jahrhundert" vorkommt. Nachdem der Recensent über die Verspätung der Anzeige dieser poetischen Jugendarbeiten, ״welche ein Kandidat der jüdischen Theologie dem Publikum feilbietet" spricht, das versfficirte Vorwort und das Vorwort in ungebundener Rede tadelt, (ob mit Recht, oder nicht, wissen wir nicht, da wir diese ״Stufengesänge" nicht kennen), die Gedichte aber Lobt (״sie sind," sagt er, ״einer weichen, vollen, warmen Brust entquollen, lassen hie und.da einen Strahl jener orientalischen bilderreichen, altrabbinischen Weisheit sehen, die das Gemüth jedes Unbefangenen wohlthätig anspricht, und bekunden überall eine dem Verfasser ehrende Anhänglichkeit an die Re- Ligion seiner Väter, eine , lebendige Hoffnung auf die Emancipation seines gedrückten Volks, und ein Herz, dem Groll und Rachsucht gegen die Verfolger aus der Christenheit fremd ist"); ferner die öftern Rerm- Härten, z. B. Blute und Jude u. a. m. rügt, hingegen als hervorstechend in diesen Gedichten bezeichnet: ״Neujahrsgruppe" (S. 14); unter den Epigrammen, außer dem ״Canditatis“ (,S. 52.), ״Sprachstudium" (S. 53), ״Israel in den vier Welttheilen" (S. 54), und eine Stelle aus der erwähnten jüdischen Legende (S. 92), mittheilt, tadelt.ec dieses Gedicht,״׳weil die Poesie weniger AntheiL an demselben hat als der Verstand und es könnte minder breit und geschwätz-ig sein." Es dürften aber diese gerügten Mängel, wie wir glauben, wohl darin, ihren Grund Haben, daß der Verfasser das Ganze (״Unathaua Lhokef") sehr getreu und wörtlich aus׳ dieser hebräisch verfaßten Betrachtung hat wiedergeben wollen, z. B. die vom Recensentenals zu /breit ger ügte 'Stelle: Er schreibtam. Neu jähe Stag, Er siegelt am Ne r sö h uu ngstag: Wer komme! wer gehe! > Wer am Ende! wer nicht am Ende! Wer in Hunger', wer im Kummer! ' Wer durch Feuersgluth! . Wer durch Wafferfluth! u. s. w. D. H.