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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft · p. Seite 340

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
Article
Historische Betrachtungen
Date
1834-01-01
Page
Seite 340 (sequence 14)
Language
German
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auch er es gerade, der Zuda nur immer weiter und weiter ausbreitcte und dis in die dunkelsten Winkel der Erde hin zerstreute. - Bald aber entfaltete nun das Cbristcnthum seine schönsteil Blüthen und. sandte ihren milden Duft unter die rohen, aber nnverdcrbten und ungeschwächtcn Barbarcnschwärme, daß sie sich setzend und zum Bewußtsein erwachend, ein neues Lehen aus sich gestalteten. So hatte denn der Sturm ausgebraust, war der neue Boden errungen und auf ihm der Schallplatz eines neuen geschichtlichen Lebens eröffnet. Zn alle Verhältnisse desselben sehen wir nun, kraft seiner universeilen Seite, das Christcnthum eindringen, dadurch aber in seinem fortgesetzten Entwickelungsgaiige zu einer Macht über sie sich nach und nach erheben und endlich nun auch die absolute Herrschaft und das Schwert zur weitern Ausbrcituilg derselben ergreifen. Natürlich ohne das Bewußtsein, daß das Prinäp eines conkrctcn Unioersalismus, aus dem es hervorgegangen, sich dennoch nur in ihm in einer einseitigen Form'und zwar in der religiösen, in der des Glaubens geltend machte, wollte es schon mit dieser.Alles umfassen, was in den Kreis des menschlichen Denkens, Wirkens uild Leidcirs gehörte und schuf eben dadurch, anstatt der geschwundenen!rationellen, eine jenem Princip direkt zuwider laufende ueue Scheidewand zwischen Mensch und Mensch, eineil neuen Unterschied in der Geschichte, den die alte Welt nicht gekannt hatte, den zwischen Glauben und Unglauben oder zwischen Gläubigen und Un- oder Andersgläubigen. Diese Scheidung,obwohl ihrem Character nach der modernen Zeit ailgehörend, innerlicher, geistiger Natur, trat dennoch nach der Manifcstirung des Christenthums in eine äußerlich mächtige, herrschende Kirche lind der Fixirung seines Znhalts in bestimmte , fest abgegränzte Dogmen, auch praktisch Und natürlich fanatisch, grausam hervor und geht von da mit blutiger Hand durch die Geschichte vieler Jahrhuilderte. Nicht ob sic menschlich,

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