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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band viertes Heft · p. Seite 237

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band viertes Heft
Article
Ideen zu einer Geschichte des mosaisch-jüdischen Gesetzes
Date
1834-01-01
Page
Seite 237 (sequence 12)
Language
German
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IRI
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237 Verfasser des Schulchan Anich wohnte, iss nicht wesentlich verschieden von dem seiner jüngsten Kommentatoren. — Eine besondere Beachtung verdienen jedoch die philosophischen Schriften des Mittelalters, so wie auch die exegetischen Leistungen dieser Zeit, welche zwei Standpunkte häufig zusammenflvssen (Jbn-Ebra, Nachmani, Gcrsuni); wenn keine Philosophie die Theologie ignorircn kann, so ist das bei der jüdischen noch viel weniger möglich, wo beide Disziplinen eine ausmachcn. Die Schriften eines Saadia, Bechaji, Jehuda Ha-Levi, Jbn-Esra, Maimuni, Gcrsuni, sind daher höchst wichtige Quellen für die Auffassung und Praktizirung des Gesetzes in jenen Zeiten; besonders merkwürdig sind in dieser Hinsicht die über den More entstandenen Streitschriften lind die dabei zum Bewußtsein gekommenen Anschauungen. Am schärfsten endlich und am durchgcsührtestcn treten die Ansichten der damaligen Juden in der Polemik gegen jüdische Sekten und Nicht-Juden hervor, wie sie sowohl in biblischen Kommentaren (Jbn-Esra, Raschi, M. u. D. Kimchi, Abarbanel) als auch in philosophischen Werken (Emunat we-death, Kusari), und endlich in besonderen Schriften geübt wurde. In den Werken über Methodologie des Talmud findet sich Vieles, was unfern Gegenstand nicht nur nahe berührt, sondern sogar bespricht, und sind, außer den Einleitungen Mainuni's zum Mischna-Kommentar und zu Jad Chasaka, und den methodologischen Schriften der ältcrn Zeit, besonders drei Werke der neuern Zeit hierbei ztl berücksichtigen, nämlich ns) das in hebräischer Sprache geschriebene Ele Ha-Mizwot oder Torat Nebiim von Hirsch Chajas (Zolkicv, 1836), ein mit fleißiger Quellenforschung und kritisch sichtendem Blicke gearbeitetes Werk, das noch nicht die gehörige Anerkennung unter den jüdischen Gelehrten Deutschlands gefunden; b) die halachische Exegese von Dr. H. S. Hirschfcld (Breslau, 1840>, welches unser» Gegenstand mehr vom philosophischen als vom kritisch -historischen Standpunkt behandelt und manche treffliche Ideen

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