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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft · p. Seite 179

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 179 (sequence 17)
Language
German
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179 Niemand historisch Nachweisen kann, daß er willkührlich eingesetzt, oder daß die Juden ihren Sabbath verrückt hatten, wohl aber steht es fest, daß dies die Christen gethan. Verdient daher nicht die durch nichts widerlegte Evidenz der durch nichts begründeten Hypothese vorgezogen zu werden?-— Insofern er ihn aber bloß als unwesentlichen Unterscheidungspunkt von den Christen betrachtet, so irret er darin, was wir gern vergeben, indem nicht einmal die Juden des Mittelalters, menn die Christen ihren Ruhetag auf den ursprünglich richtigen zurückgeführt hatten, darum zum Unterschiede mit dem ihrigen auf den Freitag zurückgetreten waren. Den Beweis hierüber bietet uns ja schon a priori die Kirchengeschichte selbst dar, wo die Christen bis züm fünften Jahrhundert^) gleichen Sabbath mit uns feierten, ohne daß den Juden eingefallen wäre, ihn Behufs der Unterscheidung zu verlegen, da ihnen hierzu von Religionswegen kein Recht zusteht." yjon (Aschru Chamoz.) Erleichtert den Bedrängten! Ausruf an die gelehrten einflußreichen Rabbiner des neunzehnten Jahrhunderts. Erste Abtheilung. Ueber die drückende ungesetzliche Beschränkung des Genusses der für die Armen unentbehrlichsten Lebensmittel an Pessahfteudentagen. D^Vn» 4iJ3nt3n bvoy ■osn ■n'O'in Jefaias III. 15. (Prag 1841. Gedruckt bei Johann Spurny.) Ein gründlich und wohlmeinend von einem Greise und theologisch gelehrten Privatmanne verfaßtes Schriftchen, welches gelesen und beherzigt zu werden verdient, da es die Nothwendigkeit und die Sache den jetzigen Rabbinern an's *) Was auch Dr. v. ÜCmmon in der sächsifchenStändekammer 1835 kirchengeschichtlich nachwies. Ferner: „Wer aber ein nöthigGebot will aus dem Sabbath machen, als ein Werk von Gott erfordert, der muß den Sonnabend halten und nicht den Sonntag, denn der Sonnabend ist den Juden geboten und nicht der Sonntag." (Luther. Seine Werfe, Leipzig 1729, Theil 3, p. 643.)

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