Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 177 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2304627-2304643-2304645-10852153--09396-2313552- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
177 L e sebu ch, zu liefern, gelöst. Für das praktische und religiöse Leben enthält es recht viel Schönes. Zwar ist es etwas zu biblisch gehalten und die Herdcrschen Parabeln mögen auch für die Jugend nicht so leicht sein, doch hat der lOte Abschnitt durch die Betrachtungen aus der Naturlehre Manches wieder gut gemacht. Die Wahl der Erzählungen und Gedichte ist recht glücklich und die Ordnung treffend, so daß nicht zu verkennen ist, daß Herr I . . . eine seltene pädagogische Gewandtheit zeigt. Es versteht sich von selbst, daß dieses Buch allen israelitischen Schulen mit dem größten Rechte empfohlen werden kann und der 3te uns noch versprochene Kursus für die reifere israelitische Zugend beiderlei Geschlechts, kann uns nur wünschcnswerth und willkommen 'fein! *) 'Möchte doch ein jeder israelitische Schulmann das rein Pädagogische vor Augen haben, und wenn er auch, wie dies iw manchen Gemeinden der Fall sein mag, predigen muß, niemals vergessen, was er kraft seines Amtes der Zugend hierin schuldig ist!! Deßau. vr. Gustav Philippson. Im sechszehnten Jahrhunderte lebte zuRom eine berühmte jüdische Dichterin, Namens Dcborah, die sich um 1660 durch ihre dichterischen und andere Werke einen großen Namen erwarb sie lebte bis zum Anfänge des siebzehnten Jahrhunderts. Es Ware nicht uninteressant, wenn Jemand etwas Näheres über diese Schriftstellerin in der Sulamith mittheilen möchte. "b nvue Der wahre Sabbath, oder Widerlegung der Gründe mnd Zurückweisung der Vorschläge zur Verschiebung des jüdischen Sabbath, nebst einem hervortretenden Sendschreiben an Sr. (Se.) Hvchehrwücden den Pastor Hrn. Lr. N. in *) Auch wir empfehlen die obige nützliche Schrift hierdurch gern den Israelitischen Eltern und Schulen. D. H.